Push Hands (chinesisch Tuishou) - Die Partnerübungen der Inneren Kampfkünste auf dem Prüfstand

Die Pushhands-Partner-Sets des Tai Chi Chuan (Taiji, Taijiquan) stammen aus dem sogenannten "Neijia (Innere Kampfkunst)" und machen deren "Internals" konkret anwendbar - so die offizielle Erzählweise führender chinesische Push-Hands-Meister. Doch stimmt das wirklich? Und: Hat dieses "Erbe" in der heutigen Zeit weiterhin seine Berechtigung? Dr. Langhoff meint: Ja - und es lohnt sich, wenn man es von überkommenem Ballast bereinigt. Denn korrekt erlernt und regelmäßig betrieben hat Push-Hands auch dem modernen Menschen viel zu bieten in puncto Innerer Kraft, Stress-Abbau und Zuversicht

Forschung zeigt: Pushing Hands kann positive Auswirkungen auf den Lebennstil haben. Es ist viel mehr und etwas anderes als simples "Hände-Schieben" - man trainiert u. a. "soft skills" und erhält damit ganz wesentliche Hilfen für den beruflichen und privaten Alltag (Alltagstransfer). Tuishou schafft eine Dynamik und Lebendigkeit, aus der heraus auch mehr Resilienz (Widerstandskraft) und Lebensmut erwachsen können. Dies wiederum kommt der Lebensqualität zugute.

Die Push-Hands-Routinen gelten als die grundlegenden Partnerübungen des Taijiquan *. Sie bilden in allen Taiji-Stilen die älteste Überlieferung, wenngleich es zahlreiche Unterschiede gibt. Die größte Gemeinsamkeit der "Schiebenden Hände": Push Hands beruht auf dem paradox anmutendem Versprechen "Mit Entspannung und Achtsamkeit den Sieg erringen statt durch Kraft". Doch nach dem Yin-Yang-Prinzip erscheint diese Strategie durchaus folgerichtig: Da der Angreifer ja die Härte verkörpert, darf ich nicht in den gleichen Mechanismus verfallen wie es reflexartig oft passiert. Anders gesagt: "Mehr desselben" ist oft Teil des Problems und nicht Teil der Lösung!

Push Hands (chinesisch Tuishou) - Treffen, Ausbildung, Meister, Online-Kurse

Im folgenden möchte ich gern einen Beitrag leisten zur überaus faszinierenden Push-Hands-Thematik" unter Einbeziehung der Sichtweisen des DTB-Dachverbandes und seiner Schulungsstätte "Tai Chi Zentrum Hamburg", die ich seit über 30 Jahren leite. Ein Grund sind die zahlreichen Anfragen an mich und ein weiterer Grund ist leider der eklatante Mangel an Expertise in der Tuishou-Szene hierzulande, der sich in Irrtümern, Irrlehren und Halbwahrheiten manifestiert. Siehe auch den Essay "Push-Hands-Meister in China werden - how to become a push hands master in China".

Bei der Push-Hands-Thematik ist es für jeden ernsthaft Praktizierenden unerläßlich, genauer hinzuschauen und dabei auch kritische Fragen zu stellen, die woanders aus falsch verstandenem "Korpsgeist" unerwünscht sind. Wer hingegen an Gefallen findet an dem folkloristischen Mainstream mit seiner fantasievollen romantischen "Wudang-Shaolin-Doktrin", dem werden die wirklich interessanten und hilfreichen Einsichten zu innerer Unabhängigkeit verborgen bleiben. Er spielt dann mit im Schauspiel "Des Kaisers neue Kleider".

Der weitverbreitete "Tuishou-Mythos" hüllt die Partner-Routinen in eine "Aura von Unbesiegbarkeit". Er wird insbesondere durch chinesische Tuishou-Meister propagiert und ist für mich ebenso peinlich wie rückwärtsgewandt. Dieses romantische Narrativ ist eine wenig hilfreiche Erblast. Es ist zudem längst zum Teil des Problems geworden - und nicht Teil seiner Lösung. Durch Aufklärung, Alternativen und Korrektive kann der weit verbreiteten Unsicherheit und Frustration am besten entgegengewirkt werden. Dies gilt gerade bei Aus- und Fortbildung - warum also Lehrgeld zahlen, wenn es auch anders geht?

Auch bei der Tuishou-Thematik sichert meine Konzeption des "Richtig Lernens und Lehrens" für ernsthaft Interessierte den Lernerfolg und ein tieferes Verständnis für den Umgang mit Krafteinwirkung auf den eigenen Körper - und den des Kontrahenten. Theorie und Praxis stehen bei mir in einem ausgewogenen Verhältnis, während sie in der Tuishou-Szene bezeichnenderweise oft weit auseinanderklaffen. Die "Wudang-Doktrin" chinesischer Push-Hands-Meister ist ja längst widerlegt und erweist sich für den genauer Hinschauenden schnell als Phantasie und Wunschdenken.

Man erkennt diesen Mißstand am besten bei Duellen / Herausforderungen, bei denen Vertreter "externer Kampfkünste" mit Leichtigkeit gegen Taiji-Meister gewinnen. Und man erkennt Defizite noch besser bei Wettbewerben / Turnieren, wo gar nicht die "Prinzipientreue" bewertet wird. Der Sieger ist, wer mehr Kraft gegen Kraft setzt. Und dies gilt - ganz offiziell - selbst bei den Taijiquan-Meistern im Mutterland China, die doch eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen müßten (s. Chenjiagou-Tournament). Ist es da noch ein Wunder, daß sich ernsthaft Interessierte frustriert abwenden?

Mehr zum Verfasser unten im Exkurs: Push-Hands-Ausbilder Dr. Langhoff - 50 Jahre Erfahrung mit Partner-Routinen fernöstlicher Kampfkünste.

Einführung in die Tuishou-Systematik der "Klebenden Hände"

Mit der spannenden Tuishou-Sparte sind wir mittendrin inder "DNA Innerer Kampfkünste". Die Routinen mit einem Kontrahenten  werden international üblicherweise als "Push-Hands" oder ´"Pushing-Hands" bezeichnet. Chinesisch heißt es 推手 Tuishou. Gängige Synomyme sind: Händeschieben, Klebende Hände.

Ihre Attraktivität verdanken die Ganzkörper-Bewegungsschleifen der "Klebenden Hände" der Dynamik ihrer ausgeklügelten "Martial-Arts-Internals", mit denen man eine unvorteilhafte Situation in eine dominierende wandeln kann - ganz so wie es die Wushu-Prämisse vorgibt. Diese positive Einschätzung spiegelt sich auch in der Wortwahl wie "grundlegend", "wichtig"und "bekannt".

Doch in weiten Teilen der Taijiquan-Qigong-Praktizierenden verliert Tuishou an Strahlkraft und Glaubwürdigkeit - zwischen Theorie und Praxis klafft eine unübersehbare Lücke. Dieses Phänomen ist eine logische Folge der ungehemmten und höchst phantasievollen Beliebigkeit der Push-Hands-Community, die darüber hinaus noch zu erheblichen Teilen ekklektisch geprägt ist.

Dieser überkommene, nutzlose Ballast gleicht dem sprichwörtlichen unentwirrbaren "Gordischen Knoten". Dabei ist ein Großteil entscheidender Fragestellungen recht einfach zu klären, wenn man sich unvoreingenommen mit den "Schiebenden Händen" befaßt. Damit läßt sich dieses Wirrwarr ein für alle Mal beseitigen.

Push-Hands und das DTB-Korrektiv

Was ist "Tuishou (Pushhands)" und wie kann man es am besten nutzen? Das esoterisch-traditionelle Erzählmuster chinesischer Taiji-Familiendynastien lautet seit jeher: Tuishou wartet mit einer einzigartigen Besonderheit auf, die es anderen Kampfkünsten überlegen macht: Es siegt nicht der Stärkere, sondern derjenige, der sich die Grund-Prinzipien "Innerer Kampfkunst" und "Innerer Kraft" zunutze macht.

Doch diese dem Taijiquan und Tuishou angedichtete Sonderrolle hat ein Klima geschaffen, in dem schwärmerische Romantik und Wunschdenken zu Fehleinschätzungen, "gefühlten Fakten" führten - und dies wiederum zu einer Stagnation der eigenen inneren Entwicklung. Diese Sackgasse erkennen heutzutage immer mehr Praktizierende.

Für alle, die seriöse Aufklärung benötigen und an einem "Blick über den Tellerrand" interessiert sind, hat der DTB-Dachverband dieser überholten Sehweise ein bewährtes Korrektiv entgegengesetzt. Es arbeitet ideologiefrei auf Fakten-Check-Basis. Das wachsende Interesse an Pushhands-Partnerübungen führt auch zu vermehrtem Bedarf an seriöser Information.

Update 2019-10: Theoretische Grundlagen, praktische Übungen und Kampfkunst-Strategien. Quelle: Tuishou (Push Hands). Mehr zum stilarten-übergreifenden DTB-Rahmenplan "Resilienz-Tuishou" über das "moderne Pushhands hier: Ausbildung Hannover PLZ 2, 3 Bildungsurlaub.

TUISHOU: Push-Hands-Ausbildung

Im Laufe der Zeit wurde das DTB-Curriculum erweitert und Standards angepaßt. Auch die Push-Hands-Sparte wurde ausgeweitet. Dafür wurden Onlinekurse zum kostenlosen Download publiziert. Vermittelt werden die Tuishou-Varianten der weltbekannten und einschlägig ausgewiesenen Push-Hands-Meister Fu Zhongwen und Yang Zhenduo - beides Lehrer von Dr. Langhoff. Sie beinhalten seit 2019 auch das Push-Hands-Resilienztraining. Die DTB-Dachorganisation stellt dazu kostenlos Lehrmaterialien im Internet zur Verfügung.

Auch Skype-Unterricht bietet die DTB-Bundesvereinigung an. Die Anwendung am konkreten Partner ist nach dem Absolvieren dieser Push-Hands-Online-Kurse wesentlich ergiebiger. Auch erfolgt die Umstellung auf wechselnde Partner viel müheloser als ohne solche Einarbeitung im Heimstudium.

Wer sich zum Push-Hands-Lehrer ausbilden lassen möchte, oder auch nur für sich die Bewegungsschleifen erlernen möchte, kann dies auch mit Online-Unterstützung tun (Selbstunterricht, Aufbau-Seminare, Skype-Klassen, Onlinekurse etc.).

Denn genauso, wie man Solo-Formen online erlernen kann gilt dies für die Partnerdrills. Nicht der Partner ist entscheidend sondern die korrekte Ausführung der Abläufe inclusive korrekter Körperstruktur, Entspannung und Eigenwahrnehmung.

Auch bei diesen Produkten gibt es eine hilfreiche Lernkontrolle. Die Fragen überprüfen, ob der Lehrinhalt korrekt verstanden wurde. Der Tuishou-Online-Kurs erreichte mehrfach die Bestnote "5" bei den Beurteilungen (s. Produkt-Beurteilungen mit Bestnoten).

Online-Kurse Push Hands mit Updates zu den Push-Hands-DVDs Mit den bereits vor längerer Zeit von Dr. Langhoff publizierten Push-Hands-DVDs haben viele DTB-Lehrer zuhause geübt und anschließend die Drills im Präsenzunterricht mit wechselnden Partnern trainiert.

Die Kombination von Tuishou und Fajin

Die eingesetzte "Fajin-Explosiv-Kraft" bestimmt einen Großteil der Debatten in der Taiji-Qigong-Community hierzulande. Die mühelose Ausführung einer kraftvollen Dynamik fasziniert in Ost und West gleichermaßen. Weltweit gibt es allerdings keinen Experten, den man als obersten Tuishou-Repräsentanten auszeichnen könnte. Auch die einschlägigen Organisationen in Deutschland haben unterschiedliche Standards und Regelungen, die nur schwer zu vergleichen sind. Ein großer Fortschritt ist de gemeinse Tuishou-Fajin-Sparte des DTB.

Auch das Thema "Push-Hands als Resilienz-Training" kann so detailliert behandelt werden (s. Artikel "Push-Hands als Resilienz-Training"). Resilienz ist eine Art Innere Kraft, die es Menschen erleichtert, nach Schicksalsschlägen wieder Tritt zu fassen. Die Tuishou-Routinen bilden eine exzellente Grundlage für Resilienz-Training. Chinesische Tuishou-Meister des Yang-Stil-Taijiquan wurden nach Hamburg eingeladen. Auch die Nairiki-Kata des Shindo Yoshin Ryu von Toby Threadgill bieten ein außergewöhnliches Resilienz-Programm (AK-Hamburg Shindo Yoshin Ryu, Toby Threadgill. Quelle: Push-Hands-Treffen Hannover.

Push Hands / Tuishou - "Richtig Lernen und Lehren" statt Esoterik-Folklore

Der DTB-Dachverband rät: Wer Pushhands mit Fajin-Einsatz fundiert erlernen möchte, sollte gleichermaßen Abstand halten von Gurus mit Heilslehren und Vertretern von Lobby-Verbänden. Ihre gängigen Erzählmuster sind zwar für Laien verlockend attraktiv aber typischerweise unbelegt, reallitätsfern und ungeeignet für das, was dem Schüler wirklich weiterhilft: Innere Kraft und eine gefestigte Persönlichkeit.

Grund genug also, sich einmal tiefer mit der Materie zu befassen, einen "Blick über den Tellerrand" zu werfen und Adepten eine handfeste Hilfestellung anzubieten jenseits von traditionellem Guru-Nimbus und Wunschdenken chinesischer Meister-Dynastien mit ihrem Qi-Credo von Unbesiegbarkeit.

Tuishou, Taijiquan und "Innere Kampfkunst"

Das Taijiquan, welches ja oft als "Innere Kampfkunst" bezeichnet wird, umfaßt bekanntlich zwei Säulen - zum einen die Tai-Chii-Form und zum anderen die Tuishou-Partnerübungen, um die es hier auf dieser Unterseite gehen soll. Doch auch in den Solo-Formen ist ein Kontrahent implizit stets gegenwärtig - man soll die Solo-Form "mit Kampfgeist" ausführen, ganz so als stände einem ein Gegner gegenüber. Diese Charakteristik erkennt man u. a. an der englischen Bezeichnung "Chinese Shadow-Boxing (Chinesisches Schattenboxen)". Und aus buddhistisch-taoistischer Anschauung heraus ist Taijiquan ein "Kampf gegen sich selbst" - und der ist bekanntlich schwerer zu gewinnen als gegen äußere Gegner.

Beim "Tuishou" handelt es sich um Übungen mit einem Partner, zu dem man an Armen und Händen einen ständigen Kontakt hält - daher auch der anschauliche Name "Klebende Hände". Der Reiz dieser Disziplin beruht auf der Yin-Yang-Mechanik und ihrer Komplementarität: Auf eine spielerisch anmutende Art versucht jeder, die Kraft seines Kontrahenten zu neutralisieren und ihn in eine so ungünstige Position zu manövrieren, daß er sein Gleichgewicht verliert. Er gilt damit als "besiegt". Diese Spielregel ist nicht unähnlich einer Dialog-Situation, in der man spontan kommuniziert und versucht, sich argumentativ möglichst treffend auszutauschen.

Push Hands - Grundlagen, Prinzipien und Tipps für effektives Training

Beim "Händeschieben" bilden Gesundheitsbildung, Meditation und Kampfkunst eine komplexe Einheit. Auch die Bereiche "Innere Kraft", Resilienz und Entspannung (chin. "Sung") spielen eine Rolle. Das Praktizieren von Push Hands bildet "Soft Skills" aus - es ermöglicht den Übenden oft ein hohes Maß an Lebendigkeit und Spontaneität. Beide Partner bilden beim Üben eine Yin-Yang-Ganzheit. Der Übende soll auf entspannte Art das Gleichgewicht zu wahren und den Fajin-Kraft-Impulsen des Partners begegnen, ohne den Halt zu verlieren. Bei dieser Taiji-Einheit im Hier und Jetzt geht es nicht vorrangig um Gewinnen oder Verlieren, sondern man hilft sich gegenseitig bei inneren Entwicklungen.

Was man wissen sollte: Fragen zum Push Hands / Tuishou werden höchst unterschiedlich beantwortet - je nachdem, wen man fragt. Gurus der Heilslehren und Protagonisten von Lobby-Verbänden beispielsweise malen typischerweise eine mythen-umwobene Welt von Esoterik-Folklore, vorgeblicher Unbesiegbarkeit und spektakulärer Show, die die Kräfte der Physik außer Kraft zu setzen scheint. Kulissen-Schieberei, Trickserei und sogar Betrug gehört zum Repertoire zahlreicher Lehrender - allerorten spielt man "Des Kaisers neue Kleider" und huldigt der Selbst-Inszenierung! Und das größte Credo der Szene, dass nämlich Tuishou Kampfkunst-Kompetenz steigere, ist längst widerlegt. Dazu hat der DTB-Dachverband ein wissenschaftlich-realistisches Korrektiv entwickelt, das Push Hands auf der Grundlage seiner Fach-Fortbildungen unterrichtet. Die Nachfrage zeigt den weiterhin großen Bedarf an sachlich-realistischer Aufklärung.

Tai-Chi-Anwendungen als Selbstverteidigung - Demo-DVD mit Dr. Stephan Langhoff

Die Push-Hands-Thematik ist nicht zu trennen von Aspekten der Kampfkunst und des Kampfsports. Tai Chi Chuan gilt vielen als eine der weichen Kampfsportarten und damit besonders attraktiv für Menschen, die erst in späterem Alter ins Training einsteigen und moderat trainieren möchten. Dr. Langhoff hat einen Demo-Film zu Taiji-Anwendungen erstellt, der kostenlos downloadbar ist.

Doch Dr Langhoff rät davon ab, Tuishou als effektive Kampfkunst einzustufen und aus diesem Grund zu lernen. Der Experte sagt: Push Hands als Kampfkunst ist "weder Fisch noch Fleisch" - und schon gar nicht sollte man das Mantra chinesischer Taiji-Meister ernstnehmen, daß ausgerechnet ihr Taijiquan "unbesiegbar mache". Unter diesem Vorbehalt bieten die Partner-Routinen also nur bedingte Einblicke in "Chinese Internal Martial Arts".

Ich selber habe ja im Alter von ca. 20 Jahren mit dem Wado-Ryu-Karate begonnen, welches auch zahlreiche "weiche Elemente" enthält aufgrund seiner engen historischen Bezüge zu inneren chinesischen Kampfkünsten. Siehe meine Ausführungen zum Shindo Yoshin Ryu Jujutsu von Y. Akiyama.

 

 

Push Hands als Königsweg - aber wofür?

Vielen Praktizierenden des Tuishou (Pushhands) gilt ihre Kampf-Disziplin als ein "Königsweg zur Unbesiegbarkeit". Diese besonders von chinesischen Tai-Chi-Meistern propagierte Sehweise beruht auf dem "Qi-Mantra" der Taijiquan-Klassiker und ihres Haupt-Protagonisten Altmeister Yang Chengfu. Ich hingegen kritisiere diese "gefühlten Fakten" als unzureichend und sogar ungeeignet für die eigene Entwicklung zu einer innerlich gefestigten und unabhängigen Persönlichkeit, die "die Dinge so sieht wie sie sind"!

Für mich sind innere Kampfkünste (von denen es ja viel mehr gibt als nur das Taijiquan) der Königsweg dazu, die Dinge ganz nüchtern zu sehen jenseits allen Wunschdenkens. Ich rate jedem ernsthaft Interessierten, einen Blick hinter die romantischen Wushu-Kulissen zu werfen und sich einmal detaillierter mit dem spannenden Bereich zu befassen, der als grundlegend für "Chinese Martial Arts Internals" gilt.

Push Hands - daoistisch-buddhistische Hintergründe

Bei den "Klebenden Händen" verbinden sich Kampfkunst, Gesundheit und Lebenspflege zu einer schöpferisch-meditativen Gesamtheit. Für den Suchenden birgt sie ein Potential mit außerordentlichem Tiefgang. Das "höchste Ziel" kündet vom kaum ergründbaren Kern des Taoismus und Buddhismus. Er besagt: Das "rechte Handeln" und die spontane Teilhabe am "Hier und Jetzt" erfordert ein komplettes Loslassen und Sich-Einlassen auf die Situation des beständigen Wandels. Eugen Herrigel hat diese Selbstvergessenheit sehr anschaulich beschrieben in seinem Buch "Zen in der Kunst des Bogenschießens"

Push Hands - philosophisch-kulturelle Charakteristika

Nicht nur Asiaten sondern auch zahlreiche Westler lassen sich inspirieren durch die scheinbare Mühelosigkeit und Eleganz kraftvoller Fajin-Geschehen, wie sie beim Tuishou ihren Ausdruck finden. Auch ich war von anfang an begeistert von den "Push-Hands-Internals", die übrigens in vielen östlichen Systemen zu finden sind. Die jahrzehnte-lange íntensive Beschäftigung hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt - und jede neue Erkenntnis hat neue Türen aufgezeigt zu umfänglicheren Einsichten: Push-Hands-Techniken sind geprägt von außergewöhnlicher Tiefe und es ist schwer, sie komplett auszuloten.

Die traditionellen Pushhands-Partner-Sets stammen aus den sogenannten "Inneren Kampfkünsten" und sind übrigens nicht nur im Taijiquan zu finden (siehe dazu die Wudang-Shaolin-Kontroverse). Die "Klebenden Hände" machen die "Martial-Arts-Internals" konkret anwendbar - und sozusagen "anfaßbar". Ist dieses "Erbe" in der heutigen Zeit nur überholter Ballast oder hat das "Händeschieben" weiterhin auch heute noch seine Berechtigung? Dr. Langhoff meint: Ja, aber es muß kritisch überarbeitet werden, wie ich es mit meinem Korrektiv und meiner Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens" propagiere. Korrekt erlernt und regelmäßig betrieben hat Tuishou auch dem modernen Menschen viel zu bieten in puncto Lebensstil und Lebensqualität. Mit den fließenden Bewegungsschleifen trainiert man u. a. "soft skills" und schafft sich damit nachhaltige Hilfen für den beruflichen und privaten Alltag. Man lernt, seine Ziele mittels temporärer fleibler Nachgiebigkeit durchzusetzen. Tuishou schafft eine Dynamik, Spontaneität und spielerische Lebendigkeit, aus der heraus auch mehr Resilienz und Innere Kraft erwachsen können. Das Geheimnis ihres Erfolgsfaktors lautet: Siegen durch Nachgeben!

Himmel-Erde-Mensch - eine grundlegende östliche Anschauung

Dalü Ausbildungen DeutschlandDie Partnerübungen im Taiji Quan werden häufig von Lehrern unterrichtet, die über einen Kampfkunst-Hintergrund verfügen. Dieser Umstand ist für die Orientierung vieler Schüler an Gesundheitsförderung natürlich nicht optimal. Übrigens gilt dies für Tuishou-Partner-Übungen ganz besonders. Im Bereich der  Gesundheitsförderung schult sie die Reaktionsfähigkeit und das Verständnis für Yin-Yang-Wandlungen, wie sie seit jeher im Taoismus tradiert werden. Die großen Meister betonen stets, dass es beim Tuishou um Erspüren von Körper-Strukturen und Haltungen geht. Dabei ist stets auch die innere Haltung gemeint - insbesondere die Achtsamkeit. Hilfreich ist die Vorstellung der Dreiheit von Himmel-Erde-Mensch wie sie auch bei der Übung der Stehenden Säule maßgeblich ist.

Kampfkunst vs. Gesundheit

Um den angemessenen Stellenwert der Push-Hands-Routinen werden seit langem erhitzte Debatten geführt, bei denen zwei kontroverse Sehweisen deutlich werden. Traditionell bildet Tuishou den Kern innerer Kampfkünste wie Taijquan und ist folglich esoterisch geprägt von den überlieferten Vorgaben der Tai-Chi-Klassiker. Im Rahmen der modernen Gesundheitsförderung spielen solche Kampfkunst-Bezüge indes eine immer geringere Rolle, sodaß viele Lehrende Push-Hands-Formen gar nicht unterrichten. Dies ist wegen der zahlreichen Vorteile von richtig ausgeführtem Push Hands bedauerlich.

Tuishou-Training vs. Form-Training 1

Tuishou-Routinen bilden als Partnerübung einen komplementären Gegenpol zum Solo-Form-Training: Taijiquan ist eine stetige Auseinandersetzung mit seinen eigenen Stärken und Schwächen. Die "Schiebenden Hände" sind als vielschichtige Körperarbeit mit dem Partner indes eine "ganz andere Liga" mit extrem hohen Anforderungen! Durch den spielerischen Austausch im Push Hands kann man viel über sich und den Partner erspüren und in Erfahrung bringen. Das Tuishou des Taijiquan eröffnet neue Zugänge zum "chinesischen Schattenboxen". Während man beim Solo-Form-Training in sich selbst hineinspürt, versucht man beim Tuishou-Training, den Partner zu erkunden - während dieser genau das verhindern möchte, indem er seine Absichten verborgen hält. Grund genug also für Dr. Langhoff, sich einmal intensiver mit diesem faszinierenden Sparte zu beschäftigen.

Tuishou-Training vs. Form-Training 2

Gemäß der Yin-Yang-Komplementarität bildet das "Push Hands" einen ganz natürlichen Gegenpol zum Form-Training. Das bedeutet: Tuishou und Solo-Form bilden eine Ganzheit. Traditionell geprägte Fachleute wie der Yang-Chengfu-Meisterschüler Chen Weiming plädieren dabei jedoch für ein striktes Primat des Form-Trainings: Beginnt man zu früh mit den Tuishou-Partnerübungen, so wäre die Qualität der Entspannung (chinesisch SUNG") noch nicht ausreichend entwickelt und es würden sich schlechte Gewohnheiten einschleichen. Einzig das Form-Training garantiere das der Übende zugleich "schwer wie ein Berg" und "leicht wie eine Feder" sein könnte. Hingegen unterrichte ich gemäß den DTB-Richtlinien Push-Hands schon recht frühzeitig, um das Hineinspüren in den Partner und die eigene Lockerung parallel zum Form-Training zu fördern.

Tuishou-Training vs. Form-Training 3

Man findet des öfteren den Begriff "Tai Chi Tuishou" bzw. "Tai Chi Push-Hands". Das ist eine recht passende Bezeichnung analog zum "Tai Chi Chuan", was ja "Kampfkunst gemäß der Taiji-Einheit" bedeutet. Somit weist "Tai Chi Tuishou" auf die Yin-Yang-Einheit hin, die die Partner bilden sollen - es bedeutet "Händeschieben gemäß der Taiji-Einheit".

Tuishou-Routinen des Yang-Stil-Taijiquan

Yang Chengfu demonstriert die "Klebenden Hände" Tuishou (Push Hands)Basis der scheinbar endlos kreisenden Yin-Yang-Bewegungsschleifen sind die Tuishou-Formen der Yang-Familie nach Altmeister Yang Chengfu. Er hatte die früher geheimen Überlieferungen seines Großvaters Yang Luchan, seines Vaters Yang Chienhou und seines Onkels Yang Banhou abgeändert und in der Öffentlichkeit verbreitet. Wie man an der Tuishou-Graphik sieht, ist Yang Chengfu im Geiste auch in Hamburg zu Gast - allerdings "entkernt von der damals gängigen Esoterik-Folklore", die auch sein Leben bestimmte. Dessen Sohn Yang Zhenduo hatte Dr. Langhoff seinerzeit für Seminare nach Hamburg eingeladen. Thema waren die Tai-Chi-Prinzipien und die Tai-Chi-Klassiker. Deren "Essentials" prägen auch das Tuishou und machen es an einem Partner "anfaßbar".

Chinesische Tuishou-Meister (Push-Hands-Meister) - Lehrer von Dr. Langhoff

Die heutigen Haupt-Vertreter der Taiji-Dynastien agieren rund um den Globus und nutzen Multimedia-Möglichkeiten, die es kaum gab, als ich vor 50 Jahren begann, mich mit fernöstlichen Ideen zu befassen. Ich glaube, daß sie dadurch auch viel transparenter geworden sind. Es haben sich Abhängigkeiten von ihrer Schülerschaft entwickelt, die zusammen mit kommerziellen Aspekten ihrer Reputation sicher nicht dienlich sind. Auch hat der Aspekt der Mandatierung / Legitimierung heute einen viel höheren Stellenwert als früher - damals wurde man ja quasi "als Meister in die Dynastie hineingeboren".

Auch müssen die Meister zunehmend in neuen Bereichen agieren, für die sie nicht vorbereitet bzw. ausgebildet sind. Hinzu kommt, daß ein wachsender Teil ihrer Schüler-Gemeinde kritischere Fragen stellt und sensibilisiert ist für die zahlreichen "Qi-Fakes" und Tricksereien. Chinesische Meister, die sich in alter Manier reflexartig zurückziehen auf die längst widerlegte "Wudang-Doktrin (Zhang-Sanfeng-Doktrin)" sind längst Teil des Problems geworden - und nicht Teil der Lösung!

Neuer Report von Dr. Langhoff über die Kampfkunst-Formallisierung in der traditionellen Tuishou-Systematik. Er sagt: Mein Standpunkt zum Thema "Push-Hands-Meister" bzw. "Tuishou-Meister" stößt auf reges Interesse - klar, denn zum einen berichte ich über meine persönlichen Beziehungen zu chinesischen Pushhands-Meistern ja recht offen und zum anderen wegen meiner ideologie-freien Prägung. Ich empfinde es als eine außerordentlich Freiheit, daß ich keiner chinesischen Meister-Dynastie zu Gehorsam und Loyalität verpflichtet bin wie es beispielsweise der traditionelle Wude-Moralkodex für Pushhands-Meister fordert. Für viele meiner Schüler ist diese innere Unabhängigkeit offenbar seriöser als die gängigen geschönten "Hofberichtserstattungen" und die einseitig-engen Lehren der Community. Wichtig ist dabei: "Push-Hands-Meister" ist keine eindeutige Beschreibung - die "Meisterschaft" ist abhängig vom jeweiligen Betrachter. Zudem kann ich dem heutigen verwässerten Tuishou (Push-Hands) mit seinen seltsam-unrealistischen Reglements kaum etwas abgewinnen. Ich habe dies hier detailliert erklärt Push-Hands-Meister Hamburg u. deutschlandweit.

Auf Dr. Langhoffs Einladung hin unterrichteten auch weitere Taiji-Meister ihre Push-Hands-Formen in der Hansestadt. Beispielsweise der jüngst verstorbene Fu Shengyuan. Er ist der Sohn von Fu Zhongwen, der als Push-Hands-Meister weltweit bekannt ist. Fu Zhongwen war Yang-Chengfu-Meisterschüler und hatte auch im Bereich des Yang-Stil-Tuishou einen großen Erfahrungsschatz. Meister Fu legte großen Wert auf "Achtsamkeit" im allgemeinen und das "Fühlen der Energie" im Besonderen. Dazu gehört das Hineinspüren in den Kontrahenten zum Ergründen seiner Absichten und zum Erkunden seines Zentrums. Vollständiger Bericht Tai-Chi-Meister.

Dr. Langhoff: Ich lehre bei den Tuishou-Routinen in der Anfänger-Stufe vor allem vertikale Kreise und horizontale Kreise - zunächst einhändig und später auch zweihändig. Wir trainieren die Bewegungsschleifen sowohl im Taiji-Grundstand als auch im Bogenschritt. Im Rahmen der zugrundeliegenden Yin-Yang-Methodik werden sowohl die Angreifer-Rolle als auch die Verteidiger-Rolle intensiv vermittelt. So können die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede präzise herausgearbeitet und differenziert werden.

Teil des Curriculums für die Fortgeschrittenen sind auch die Dalü-Schrittfolgen, die Nairiki-Kata und weitere Aufbau-Übungen zur Entwicklung der Inneren Kraft. Während der Präsenzseminare trainiert jeder mit wechselnden Partnern und lernt so "spielend", sich auf unterschiedliche Situationen einzustellen.

Dr. Langhoff über seine chinesischen Tuishou-Lehrmeister aus heutiger Sicht

Alle meine chinesischen Lehrmeister kannten mein Interesse an den Taijiquan-Partner-Routinen, unterstützten es und erklärten mir ihr östliches "Qi-Verständnis". Doch ihre Wushu-Sehweise und meine eigene, die großenteils aus dem Shindo Yoshin Ryu Jujutsu, der Urform des Wado-Karate stammte, waren nicht in Einklang zu bringen. Meine Entscheidungen waren damals eine Mischung aus Bauchgefühl, eigenen Forschungen und umfänglichen Diskussionen mit Kollegen.

Rückblickend sehe ich meine Lehrmeister nicht (wie sie sich offenbar selbst) als Tuishou-Protagonisten, sondern als Gefangene ihrer traditionellen Ideologien mit all ihren Defiziten und Irrtümern, die ich sehr ausführlich an anderer Stelle behandelt habe. All das bedeutet, ich vertrete eine Meinung, die von vielen in der Taijiquan-Qigong-Szene Deutschlands abweicht.

Chinesische Tuishou-Meister sind durchweg auch Meister im Anpreisen von "Push-Hands-Geheimnissen". Ich erkenne nach 50 Jahren Praxis Innerer Kampfkunst ganz nüchtern das altbekannte Fazit, das heutzutage alltäglich geworden ist: Die Tuishou-Hypes enthalten viel Neues und Gutes - aber das Neue ist nicht gut und das Gute ist nicht neu! Fast alle meiner Kollegen erkennen dies nicht - für mich ist das verständlich, denn sie vertrauen ihren Lehrmeistern, verkaufen deren "Heilslehren-Handelsware" und hängen oft genug immer noch der Illusion von "bester Kampfkunst Tuishou" und "Unbesiegbarkeit durch Taijiquan" an.

Auch haben sie - anders als ich - offenbar keinerlei Ehrgeiz, die Dinge zu beschreiben, wie sie sind. Wer bei ihnen lernt, bleibt innerlich klein und unselbständig - und damit genau das Gegenteil von dem, was Taoismus und Buddhismus bewirken können: Gefestigte Persönlichkeiten, die sich kein X für ein U vormachen lassen!

DTB-Dachverband bildet ein umfassendes Korrektiv zum esoterischen "Wudang-Shaolin-Credo"

Was man wissen sollte: Wohl in keiner anderen Sparte der "Chinese Martial Arts" gibt es so widersprüchliche Meinungen wie beim Thema "Tuishou". Hier prallen die "Chi-Welten" oft allzu emotional aufeinander. Besonders in der von chinesischen Meistern geprägten Pushhands-Gemeinde tobt ein erbitterter Kampf um Deutungshoheit, politischer Korrektheit, Ausgrenzung und natürlich Commerz. Dabei wird vieles verquickt, was differenziert werden muß, falls man an der Wahrheit interessiert ist. Dazu gehört ein ganzes Spektrum von Bereichen wie "Innere Kampfkunst", "Taiji-Klassiker" und sogar letztlich die Berechtigungen der einzelnen Taiji-Stilarten wie Wu-Stil, Yang-Stil, Sun-Stil und Chen-Stil, der von vielen ja gar nicht zum Taijiquan gerechnet wird.

Der DTB-Standpunkt verzichtet auch bei der Tuishou-Thematik auf "Okkultes" wie Mystik und "Qi-Welten". Rein technisch betrachtet geht es bei den spiraligen Bewegungsschleifen um Kraft-Einsatz mit physikalisch klar bestimmbaren Vektoren. Der DTB-Standpunkt bildet ein unromantisches Korrektiv zu schwärmerischer "Szene-Folklore", wie man sie z. B. in Youtube-Clips dokumentiert findet.

Doch in der "Push-Hands-Szene" herrscht die traditionelle Kungfu-Sehweise und es kursiert die Botschaft: Es gelten die Gesetze der Qi-Esoterik und die "Eingeweihten-Zirkel" bestimmen die Deutungshoheit.

Über das dahinterstehende "Wudang-Shaolin-Credo" wird bekanntlich schon seit jeher gestritten und philosophiert, aber die Debatte ist auch bei dieser längst widerlegten Doktrin oft genug rückwärts-gewandt und mit ihren "gefühlten Fakten" alles andere als zielführend. So ist es müßig, zu betonen, daß nicht der Stärkere gewinnt, denn das ist klar - es ginge sonst nicht um Kampf-KUNST! Und es ist abwegig zu behaupten, es hätte sich eine Kenntnis von "Unbesiegbarkeit" ausschließlich in einer einzigen Wushu-Überlieferung bewahrt! Die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache und ein angestrengtes Beiseite-Schauen ist keine vernünftige Reaktion.

Was verdienen Trainer?

Honorare für Übungsleiter bzw. Kursleiter werden typischerweise individuell vereinbart, denn Aufwand, Qualifikation und Ansprüche sind immer personenbezogen. Auch ist der Verdienst oft abhängig von der Zielgruppe. Taiji-Qigong-Lehrer sind durchweg höher qualifiziert und verdienen durchweg mehr.

Sportvereine werden Push-Hands-Trainers in etwa das Honorar eines Sportübungsleiters zahlen. Kampfkunst-Schulen liegen in der Regel deutlich darüber, aber es werden auch höhere Anforderungen gestellt. Sucht man selber eine Beschäftigung als Tuishou-Lehrer, so sollte man eine Pauschale abhängig von der Teilnehmerzahl und der Stundenzahl aushandeln. Quelle: DTB-Doku "Was verdienen Push-Hands-Trainer / Tuishou-Trainer?"

Das Honorar im Bereich Tuishou-Unterricht ist vergleichbar dem des Tai Chi Chuan und Qigong, mit dem es zumeist zusammen angeboten wird. Lehrende sind in Deutschland sehr unterschiedlich qualifiziert und unterrichten sehr unterschiedliche Zielgruppen, die meist noch sehr heterogen sind. Bei der Suche nach der richtigen Schule empfiehlt sich die DTB-Lehrer-Checkliste bzw. die DTB-Lehrer-Datenbank. Quelle: Push Hands Ausbildung Hamburg und deutschland-weit .

Tuishou-Trainer werden

Ich werde oft gefragt nach dem Ausbildungsgang für Trainer. Ich persönlich leite Fach-Fortbildungen im Rahmen der Taijiquan-Qigong-Ausbildungen der DTB-Bundesvereinigung deutschland-weit. Wichtig sind mir bei dem umfangreichen Curriculum der individuelle Lernerfolg und die permanente Lernkontrolle.

Da es in Deutschland keine einheitlichen Standards oder eine festgelegte Berufsausbildung im Bereich der "Schiebenden Hände" gibt, findet sich eine enorme Bandbreite von Tuishou-Ausbildungsgängen, die typischerweise integriert sind in dieLehrerausbildungen der Taijiquan-Verbände und Qigong-Verbände. Neben dieser Gemeinsamkeit gibt es aber grundlegende Unterschiede: Während der DTB-Dachverband auf wissenschaftlicher Basis arbeitet, finden sich bei anderen Organisationen Heilslehren und Lobbyismus. Der DTB grenzt sich ab von sogenannten "traditionellen Trainer-Ausbildungen", da sie intransparent sind und den Anforderungen westlicher Standards der Erwachsenenbildung nicht genügen.

Push-Hands-Ausbildung / Tuishou-Ausbildung zertifiziert von der DTB-Bundesvereinigung

Gäbe es eine allgemein anerkannte Berufsausbildung zum "Push-Hands-Meister" so wären integrale Bestandteile des Curriculums sicherlich "Fajin-Tests" nach transparenten Kritierien, die ohne den Pathos von "Qi-Kraft" und "Guru-Nimbus" auskommen könnten.

Dr. Langhoffs Tuishou in Hamburg: Meister Yang Zhenduo mit Enkel Yang JunTuishou: Dr. Langhoff mit Meister Fu Shengyuan in HamburgBei Dr. Langhoff kann man alle Stufen erlernen vom Kursleiter bis zum Ausbilder (lizensierte Stufung mit Block-Modulen). Er vermittelt in seinen Ausbildungen nicht nur Solo-Formen des Tai Chi/ Taijiquan und Qigong, sondern auch Partner-Übungen der Kampfkunst (Wu-Shu). Dazu gehört z. B. Theorie und Praxis der "Push Hands" und für Fortgeschrittene auch "Fajin" (s. dazu auch die Updates Fajin-Explosivkraft. Ausgehend von den Tuishou-Versionen des Taiji-Altmeisters Yang Chengfu, den Tai-Chi-Prinzipien und den Tai-Chi-Klassikern behandelt Dr. Langhoff auch die Partner-Routinen anderer innerer Kampfkünste wie Aikido, Judo und Jujutsu. Zu seinen Push-Hands-Lehrern gehören chinesische Großmeister Fu Zhongwen, Meister Fu Shengyuan, Meister Yang Zhenduo, Meister Yang Zhenhe und Meister Zhang Youquan (s. unten und den Artikel Tai-Chi-Qigong-Meister Deutschland). Zertifiziert werden alle Stufen (Kursleiter bis Ausbilder).

Die richtige Tuishou-Schule finden - unübersichtlicher Markt erschwert Adepten die Orientierung

Viele Praktizierende des Tai Chi Chuan sind fasziniert von den Push-Hands-Partnerübungen mit ihren spiralig kreisenden Bewegungsfolgen nach dem Yin-Yang-Prinzip. Und in der Tat haben es die ausgeklügelten "Internals" der Bewegungsschleifen der "Klebenden Hände" in sich! Die Tuishou-Sparte ist ähnlich wie die verwandte Fajin-Sparte eine der spannendsten und attraktivsten, die ich kenne! Mein Amt als DTB-Ausbilder läßt mir sehr viel Freiraum in der bundesweiten Push-Hands-Ausbildung. Interessierte Personen können sich gern an mich wenden.

Wer das "Hände-Schieben" fundiert erlernen möchte, sollte bei der Wahl einer geeigneten Schule sorgfältig vorgehen, denn vieles läuft schief in der "Taijiquan-Qigong-Szenerie". Es existiert ja kein "Push-Hands-TÜV", der letzt-instanzlich für Transparenz sorgt. Der Markt ist unübersichtlich und Lehrende ersetzen ihre fehlende Qualifikation oft genug durch Kulissenschieberei und Partnern, die auf peinliche Art "mitspielen". Show, Tricksereien und Infotainment haben zu recht oberflächlichen Sehweisen und Brimborium geführt, von denen ich mich in meiner Verbandsfunktion als DTB-Ausbilder klar abgrenze. Der DTB-Dachverband hat mit Ideologie-Freiheit und Faktencheck ein bewährtes Korrektiv geschaffen zur weitverbreiteten Esoterik-Folklore. Siehe meinen Blogpost Push Hands  (Tuishou) Kiel Lübeck Berlin Hamburg Hannover Göttingen.

DTB-Ausbilder Dr. Langhoff über die Tuishou-Ausbildungen in DeutschlandEine von Dr. Langhoffs Hauptaufgaben ist die Beratung bei der Frage "Welche Schule ist die richtige für mich? Und - ganz hilfreich zu wissen: Bei widersprüchlichen Behauptungen der Szene ist der verläßliche Fachberater vielfach der wichtigste Ansprechpartner für "letzt-instanzliche Klärung". Der über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Karate-Dan-Träger bietet nicht das in der Kampfkunst-Szene übliche Martial-Arts-Infotainment sondern nimmt die eigentlich selbstverständliche Sorgfaltspflicht zu seriöser Aufklärung ernst. So mancher sagt "Wäre ich doch gleich zu Ihnen gekommen"! Bildquelle: Toby Threadgill Hamburg: Shindo Yoshin Ryu Jujutsu (Yin-Yang-Partnerübungen im Jujutsu).

"RICHTIG LERNEN RICHTIG LEHREN": DER WEG ZUR MEISTERSCHAFT

TEIL A: RICHTIG SUCHEN ... Beispiel Push-Hands-Lehrer

DTB-Checkliste: Der DTB-Dachverband hat eine übersichtliche Tabelle erstellt, in der das empfohlene Vorgehen in 6 Schritten im Überblick dargestellt wird. Man sollte sich nicht nur auf die Suche nach einem Lehrer fokussieren, sondern vorab klären, in welchem Verband er organisiert ist und nach welchen Qualitätsstandards er ausgebildet wurde.

1. MOTIVATION ⇒

2. RECHERCHE ⇒

3. BERATUNG  ⇒

4. AGB ⇒

5. BEWERTEN 

6. ENTSCHEIDEN ⇒

Z. B: Die eigene Gesundheit fördern und diese Kenntnisse eigenen Schülern vermitteln

Internet-Suche: Erste Infos zu Lehrer und Schulen sammeln. Probestunden absolvieren

Die zentrale DTB-Info-Stelle bietet Hilfe, die entscheidend sein kann

Schriftliche AGBs sind entscheidend - nicht mündliche Absprachen

Anbieter / Kosten vergleichen: Vor- und Nachteile abwägen

Vertrag abschließen und intensiv in Kontakt bleiben mit dem Ausbilder

Viele Interessenten entscheiden sich auch bei der Sparte "Push-Hands-Lernen" für den DTB-Zentralverband, seine Schulen und seine Dozenten. Die rege Nachfrage zeigt den weiterhin großen Bedarf. Auf den viermal pro Jahr stattfindenden Treffen hat man die gute Gelegenheit, Push Hands mit wechselnden Partnern zu trainieren.

REGION HANNOVER: Tuishou (Push Hands): Ausbildung, Treffen im Block-System

Eine Chronik über die bislang 80 Meetings wird erstellt. Sie beschreibt eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen.

DTB-Ausbildung in Theorie und Praxis (alle Stufen: Kursleiter bis Ausbilder)

Wer Push Hands lernen möchte und an andere Menschen weitergeben möchte, ist beim DTB-Dachverband an der richtigen Adresse. Die 1996 in Hamburg gegründete Bundesvereinigung arbeitet ideologie-frei und mit Faktencheck. Ihren Standards haben sich im Laufe der Zeit immer mehr namhafte Fachorganisationen angeschlossen, die nach gemeinsamen Standards arbeiten. Sie organisieren gemeinsame Treffen und Seminare im Block-Format. Gelehrt wird ein breit-gefächertes Spektrum an unterschiedlichen Varianten chinesischer Meister (Meister Fu Zhongwen, Meister Fu Shengyuan, Meister Yang Zhenduo, Meister Yang Zhenhe und Meister Zhang Youquan (s. unten). ). Der Leiter Dr. Langhoff kommt dabei ganz ohne den esoterisch-okkulten "Qi-Begriff" aus.

Alle Tuishou-Lehrgänge und Abschlüsse sind vom DTB-Zentralverband anerkannt. Die Fortbildungen sind auch im Heimstuduum und über Skype möglich. Siehe auch die Deutschland-Treffen des AK Push Hands Ausbildung. Präsenz-Lehrgänge in Deutschland finden viermal jährlich garantiert statt.

Der Beginn ist jederzeit möglich. Es arbeiten mehrere Verbände in einer engen Allianz zusammen. Curriculum, Trainer, Orte und Kurskalender und Zahl der freien Plätze: Push Hands (Tuishou).

Push-Hands-DVDs zum Selbststudium und für Lehrerausbildung

Tuishou lernen: Dr. Langhoffs Push-Hands-DVDs für Selbststudium und TraininerausbildungPush-Hands-Üben ist insbesondere dann schwierig, wenn man keinen Trainingspartner hat. Dann sind Dr. Langhoffs Tuishou-DVDs eine großartige Hilfe. Doch viele fragen zunächst ungläubig: Kann man Taijiquan-Partnerübungen wie Push Hands überhaupt zuhause erlernen - und dann sogar noch ohne einen Partner als "Kontrahenten"? Nun, dies ist nicht ganz leicht aber keinesfalls unmöglich, denn je besser die Bewegungen eingeschliffen sind, desto besser klappt es später im Präsenz-Unterricht. Man ist dann zudem viel entspannter und diese "Sung-Entspannung" ist ja eine Voraussetzung für den Fajin-Krafteinsatz bei den Tuishou-Bewegungsschleifen.  Die Push-Hands-Lehrvideos sind als offizielle Lehrmittel für Lehrerausbildung vom DTB-Zentralverband anerkannt. Ein Großteil der Lektionen ist kostenfrei downloadbar auf der Verbands-Homepage. Vermittelt wird das gesamte DTB-Curriculum einschließlich Fajin (Explosivkraft) und Dalü (das große Ziehen). Nach dem Heimstudium kann man dann das Pushing-Hands auf den Präsenz-Seminaren mit wechselnden Partnern verfeinern und und im Laufe der Zeit die nötige Routine erlangen. Die Treffen sind als DTB-Lizenzverlängerung bundesweit anerkannt. Terminkalender hier Kursleiter-Ausbildung Hamburg. Unterrichtet wird das weitverbreitete Yang-Stil-Tuishou (s. Push-Hands-Treffen / Ausbildungen). Bemerkenswert: Die Push-Hands-Methodik des DTB-Ausbilders kommt ganz ohne Qi-Esoterik aus und nutzt die Erkenntnisse der modernen Faszien-Forschung. Quelle: Artikel "Tuishou lernen: Dr. Langhoffs Push-Hands-DVDs für Selbststudium und Traininerausbildung".

Anleitungen für Push-Hands zum Üben zuhause

Schritt-Diagramme, Körperhaltung, Energie-Einsatz Fajin: Trainingsprogramme Dr. LanghoffGute Trainingsanleitungen - getrennt für die Partner-Rollen (Angreifer und Verteidiger) - sind in der Community sehr gefragt. Der DTB-Dachverband hat eine Reihe detaillierte Übungsanleitungen für diverse Tuishou-Routinen publiziert. Viele sind in der Multimedia-Abteilung nutzbar. Viele davon sind kostenlos downloadbar auf der Community-Webpage. Für die Lehrerausbildung wurde ein Tuishou-Set erstellt, in dem die Schritt-Diagramme erklärt werden. Zudem wurden drei aufeinander aufbauende Stundenbilder "Schrtt-für-Schritt-Diagramm" ausgearbeitet, in denen der Push-Hands-Unterricht vorab strukturiert wird. Dies ist besonders als Hilfe für angehende Lehrer gedacht sowie zum Vor- und Nachbereiten der Stunden. Sie sind geeignet für alle Stufungen, also vom Kursleiter bis zum Ausbilder.

Mittler-Übung zwischen Tai Chi Chuan und Qigong

Push Hands, auch "Schiebende Hände" übersetzt, wird dem Tai Chi zugerechnet und ist dessen "bekannteste und wichtigste Partnerübung". Diese grundlegende Partnerarbeit, die zum Allgemengut "Innerer Kampfkünste" gehören soll, soll einen Test für die "Innere Kraft" darstellen. Doch in diesem Esoterik-Folklore-Narrativ bleibt vieles vage und ungeklärt.

Doch das Tuishou gehört es genaugenommen zum Qi-Bereich. Man kann somit sagen, dass Tui Shou in erster Linie das geschickte Umgehen mit Energien schult und somit zum Qi Gong gehört. Die Hohe Kunst des "Tuishou" wird auf meinen "Push-Hands-Treffen" von Trainern aus ganz Deutschland geübt. Siehe dazu und Tai Chi Bremen, Tai Chi Ausbildung Hannover. Chinesische Meister zum niedrigen Tuishou-Niveau in Internetforen: Tai Chi Forum Qigong Forum

"Tai-Chi-Push-Hands" ?

Man stößt gelegentlich auf die Bezeichnung "Tai-Chi-Push-Hands". Dies macht kaum Sinn - schon weil es eine Mixtur aus zwei Sprachen darstellt. Das logischere "Tai-Chi-Tuishou" kommt nicht vor - es würde bedeuten "Händeschieben gemäß dem Yin-Yang-Prinzip", analog zu "Tai-Chi-Chuan" was bekanntlich bedeutet "Kampfkunst gemäß dem Yin-Yang-Prinzip".

Tuishou-Übung "Dalü - das große Ziehen"

Tuishou-Partnerübung: Dalü - das große ZiehenDalü - das große Ziehen wie es übersetzt wird - ist eine solche Übung aus dem Wushu, der chinesischen Kampfkunst. Mehr zu dieser ausgefeilten Partner-Übung: Dalü / Tuishou. Auch Dalü-Ausbildungen werden angeboten. Freie Downloads hier: Tai-Chi-Verband Deutschland. Bekannt gemacht wurde das Dalü durch Bücher von Yang Chengfu und Videos von Fu Zhongwen. Es handelt sich um eine Partnerübung, die mit Schritten ausgeführt wird. Für die Schrittfolgen gibt es mehrere Varianten, die sich auch in den Strategien und Wirkprinzipien unterscheiden. Lehrvideos beim Dachverband. Das "Große Ziehen" ist Teil der Lehrer-Ausbildung des Dt. Taichi-Bundes. dazu zählen: Anleitungen, Bücher, Literatur, DVDs: Dalü-Techniken bei Vereinen, Studios, Dojos, Physiotherapeuten, Antiaggression. Bei dieser speziellen Partnerübung des Tuishou werden vier Grundtechniken angewendet: Cai (Ziehen), Lie (Spalten), Zhou (Ellenbogenstoß) und Kao (Schulterstoß). Dem Dalü vergleichbare Übungen gibt es auch in anderen asiatischen Systemen etwa im Jujutsu.

Push Hands in anderen Systemen von Kampfkunst und Kampfsport

In Kampfkunst-Foren, die sich mit Taijiquan befassen, ist oft vom "Wudang-Narrativ" die Rede - einem Ballast aus der Historie und dem Zeitgeist früherer Zeiten. "Wudang-Kampfkunst" steht als Gegenmodell zur "Shaolin-Kampfkunst".

In der "Wudang-Community" im allgemeinen und in Push-Hands-Kreisen im besonderen kursiert seit jeher das Vorurteil, es gäbe diese Partnerübungen nur im Tai Chi Chuan. Doch das ist leicht widerlegbar, denn dem Tuishou entsprechende Formate gibt es auch in vielen anderen Kampfkünsten - etwa im japanischen Karate unter der Bezeichnung "Klebende Hände (Kakie)". Ebenso unzutreffend ist das weitverbreitete Dogma, es gäbe Tuishou nur im Chen-Stil-Tajiquan. Eine Mitschuld an solchen Irrtümern trägt Altmester Yang Chengfu, der in seinen Kommentaren zu seinen Taiji-Prinzpien ausschließlich Wudang-Stilen eine "Qi-Kompetenz" zubilligte und sie den Shaolin-Stilen vehement absprach (!).

In den Aus- und Fortbildungen des DTB-Zentralverbandes werden solche Esoterik-Credos stets thematisiert und korrigiert, damit Lehrende umfassend informiert sind. Dieser "Blick über den Tellerrand" ganz ohne "political correctness" hat dem Dachverband viel Zustimmung eingebracht. Einhelliges Lob: Bei Euch werden Dinge behandelt, die man bei anderen Verbänden nicht mal erwähnen darf.

Push Hands ungeeignet als ultimativer Test für Zweikämpfe

Viele Menschen lassen sich blenden von Fakes und abgesprochenen Push-Hands-Demos. Taugt das Tuishou eigentlich im Zweikampf? Diese Frage wird mir oft gestellt und ich beantworte sie stets mit einem klaren "Nein". Dies gilt besonders für das Tuishou im Taijiquan (Quelle: Tuishou-Competitions Germany 2015, 2016, 2017).

Es ist m. E. falsch zu behaupten, die Vorteile der Tai-Chi-Anwendungen lägen darin, daß das "Tai-Chi-Können" zuverlässig und treffsicher getestet würde. Ebenso falsch ist die Behauptung, Defizite in der Körperstruktur oder in den Bewegungen würden durch Push Hands offenbart. Wer solche Meinungen propagiert, disqualifiziert sich selbst. Siehe als Beleg das Duell zwischen MMA-Coach Xu Xiaodong und dem "Taiji-Meister" Wei Lei in Sichuan: Bereits nach den ersten Sekunden des Matches war Wei Lei kampfunfähig und gab auf. Seine Tuishou-Kenntnisse (oder was er dafür hielt) konnte er nicht einmal ansatzweise anbringen. Sein Lehrer war ein gewisser Luo aus Chengdu, der zur 3. Generation Yang-Stil gehören soll. Und auch dies war bezeichnend: Der solchermaßen gedemütigte Wei Lei gab in unterschiedlichen Interviews ebenso unterschiedliche Gründe für seine Niederlage. Mal lag es an seine neuen Schuhen und mal wollte er ohnehin nicht gewinnen - aus ethischen Gründen. Als dritten Grund nannte er die Stärke seines "Qi", die Xu getötet hätte und das wollte er nicht.

MMA-Kämpfer Xu wiederum erklärte, gerade Wei Lei "Qi-Tauben-Fakes" seien eine Motivation für die Herausforderung gewesen: In einer Fernseh-Sendung konnte eine Taube offensichtlich nicht von Wei Leis Hand wegfliegen - genau wie in den alten Yang-Stil-Legenden. Kein Wunder, denn sie war - für den Zuschauer nicht erkennbar - angebunden! Laut Xu hat der Sender den Betrug zugegeben. Xu Xiaodong erklärt in einem sehr offenen Hintergrund-Interview auch seine Meinung, dass es heute praktisch in ganz China keine Taiji-Kampfkunst-Meister mehr gäbe und dass das traditionelle Taijiquan und generell das traditionelle Wushu mit modernen Kampfkunst-Systemen wie Mixed-Martial-Arts nicht mithalten könnten.

Push-Hands-Events

Sportliche Wettbewerbe in asiatischen Kampfkünsten sind bekanntlich ein vielschichtiges und kontrovers debattiertes Thema. Dies gilt auch für die Tuishou-Disziplin und für diese Sparte gilt: Nur wenige Taiji-Praktizierende halten Turniere, Wettkämpfe und "Galas" für wichtig (Quelle: Tuishou-Competitions Germany 2015, 2016, 2017). Solche Meisterschaften weisen ja nicht die "besten Kämpfer" aus sondern folgen eigenen, oft seltsamen Reglements. Diese sind ebenso oberflächlich wie künstlich und spiegeln die ganze Tiefe des Tuishou ja keinesfalls wider. Wahre Meister wird man auf solchen Events nicht finden - für sie ist das viel zu eng und kurzsichtig ausgelegte Regelwerk ja auch wohl nicht gedacht (Quelle: DTB-Doku "Offene Meisterschaften").

Push-Hands-Treffen I

Ungleich hilfreicher sind Push-Hands-Treffen wie die des DTB-Zentralverbandes in der Region Hannover. Diese internationalen Events bieten neben Austausch und Unterricht tiefere Einblicke in die zugrundeliegenden "Essentials" und in die Historie der Übungen. Die Tuishou-Treffen werden viermal jährlich im Rahmen der modularisierten Block-Ausbildungen veranstaltet und bieten vielfältige Möglichkeiten zum Training mit wechselnden Partnern. Seminarkalender: Ausbildung Hannover.

Push Hands Treffen II

Viele meiner Schüler treffen sich mehrfach im Jahr auf Seminaren. Dort bilden sie sich fort, üben zusammen und tauschen sich aus. Seit Push Hands ein fester Bestandteil der Lehrer-Ausbildung ist, wird vermehrt Push Hands trainiert. Diese Push Hands Treffen sind offen für alle, die mit den DVDs des Deutschen Taichi-Bundes geübt haben. Für mich ist es sehr befriedigend, die mir übermittelten Kenntnisse meiner chinesischen Lehrmeister - insbesondere von Fu Zhongwen und Fu Shengyuan - an meine Schüler weiterzugeben. Auch die zugrundeliegenden Prinzipien des Yang-Stil-Tuishou (Pushing Hands) werden behandelt. Demonstriert wird zudem das "Kakie" die japanische Version des "Tuishou".

Push Hands Treffen III

Zu den Lehrinhalten auf meinen Treffen gehört in erster Linie die Taiji-Solo-Form. Sie wurde bereits zuvor im Selbstunterricht einstudiert. Dieses Heimstudium wird durch Lernerfolgskontrolle begleitet. Die Push-Hands-Partnerübungen auf den Treffen werden mit wechselnden Partnern geübt. Die inhaltliche Klammer beider Disziplinen sind die "Klassischen Schriften" und Yang Chengfus Taiji-Prinzipien. Im Theorie-Teil werden Videos von Push-Hands-Turnieren gezeigt. Oft werden die Prinzipien dabei nicht beachtet. Ein anschauliches Beispiel lieferte das Tuishou-Tournament in Chenjiagou, bei dem einheimische Chen-Meister von dem Westler Mario Napoli besiegt wurden. Beide setzten übrigens "Kraft gegen Kraft". Seminarkalender: Ausbildung Hannover.

Tuishou mit Faszien-Training - Lehrgänge in ganz Deutschland - neues Projekt DALÜ

Das Dalü, das Große Ziehen wurde auf unterschiedliche Art von Yang Chengfu gelehrt - ebenso wie das Push Hands allgemein. Ein neues Projekt bezieht die Faszien-Forschung mit ein. Hoch interessant: Das Bindegewebe speichert die Partner-Energie und gibt sie katapult-artig im richtigen Moment wieder ab. Dr. Langhoff bietet Lehrgänge mit Lizenz für Übungsleiter.

"Schiebende Hände" - die Hohe Kunst chinesischer Meister

Abstracts > Wushu/Tuishou Ausbildung > Competition > Deutschland > Dr. Langhoff

  • Push Hands Ausbildung

  • Push-Hands-Meister Yang Chengfu

  • Push Hands Fajing/ Fajin, Alter Yang-Stil

  • Push-Hands-Meister Yang Zhenduo/ Stand, Doppelgewichtung/ Doppelgewichtigkeit

  • Push-Hands-Meister Fu Shengyuan

  • Push-Hands-Meister Zhang Youquan

  • Push-Hands-Meister Yang Zhenhe

  • Push Hands Schulen/ Stilrichtungen/ Wettkampf

  • Push Hands Cheng Manching/ Zheng Manqing

Push-Hands Trainer Ausbildung und Fajin

Jeder Praktizierende des Tai Chi kann seine Fähigkeiten mit Push Hands verbessern. Beim Ausführen des Bewegungen der Tai-Chi-Solo-Form bemüht man sich um Gleichgewicht, Konzentration und Entspannung. Ungleich schwerer fällt dies natürlich bei Partner-Übungen wie dem "Hände-Schieben". Beim Push Hands von Meister Fu geht es nicht um Sieg oder Niederlage - vielmehr geht es um subtile und tiefgehende Aspekte der östlichen Kampfkunst wie z. B. die harmonische Einheit mit dem Opponenten und dem Neutralisieren seiner Angriffe. Es ist eine Partnerübung mit rhythmischem Bewegungsmuster. Es wird ständig Körperkontakt aufrechterhalten, ohne dass Kraft Widerstand entgegen gesetzt wird. Wichtig ist ein kontinuierlicher Bewegungsfluss z. B. wie bei der Schleife der Zahl "8", ohne dass es zum Stillstand oder Rucken kommt (s. und Push Hands Treffen Meisterschaften: Tuishou ).

Push-Hands-Arten des Yang-Stils mit Fajin-Emission

  • Einarmig ohne Schritt
  • Zweiarmig ohne Schritt
  • Gerader Schritt
  • Kreuzschritt
  • Großes Ziehen

Push-Hands-Meister

Push Hands ( Tui Shou, Tuishou): Meister Fu ZhongwenMeister Fu Zhongwen - ein weltberühmter Taijiquan-Lehrer von Dr. Langhoff Einer meiner Push-Hands-Lehrer war der berühmte Fu Zhongwen, der seinen Lehrer Yang Chengfu bei Herausforderungen anderer Kampfkünstler häufig mit Push-Hands-Kämpfen vertrat. Fu Zhongwen galt als einer der "100 lebenden Schätze Chinas"!

Push Hands: Altmeister Yang Chengfu mit Sohn Yang ChoshingPush-Hands-Meister Yang Chengfu war nicht nur bekannt für seine Standardisierung des "Schattenboxens", sondern auch für sein Fajin und Push-Hands. Hier sieht man Meister Yang beim Demonstrieren des Push Hands mit einem Schüler. Archive: Push-Hands-Meister Wu Tunan und Ling Kong Jin: Die Kampfkunst-Anwendungen mit Ling Kong Jin, also der "leeren Kraft" ohne den Gegner zu berühren.

Yang Zhenduo demonstriert Push Hands mit Yang Jun in HamburgMeister Yang Zhenduo demonstriert Push Hands mit Enkel Yang Jun

Tuishou: Dr. Langhoff mit Meister Fu Shengyuan in HamburgPush Hands Anwendung des "Schattenboxens": Demonstration Dr. Langhoff und Meister Fu Shengyuan

Tuishou: Dr. Langhoff mit Meister Zhang Youquan in HamburgFajin-Techniken in der Push Hands Ausbildung: Dr. Langhoff mit Push-Hands-Meister Zhang Youquan von der Wushan International in Hamburg.

Taijiquan Ausbildung Dr. Langhoffr mit Meister Yang Zenduo in Stockkolm SchwedenPush-Hands-Meister Yang Zhenduo demonstriert Dr. Langhoff anhand des Verbands-Logos ein grundlegendes  Kriterium des Push Hands: Die Wichtigkeit der Stände und des Verwurzelns beim traditionellen Taijiquan und Qigong des Yangstils.

Push-Hands-Seminar mit Meister Yang Zhenhe in Hamburg

Tuishou-Seminar: Push Hands in Hamburg mit Yang ZhenheYang Zhenhe unterrichtete seine Tuishou-Routinen auf einem Lehrgang für das Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. Die Partner-Sets aus dem Yang-Stil-Taijiquan wiesen auch Ähnlichkeiten mit dem Chen-Stil auf.  Meister Yang Zhenhe unterrichtete auf einem weiteren Seminar auch für das Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. die alte, ursprünglichere, eher kämpferisch geprägte Form des Yang-Stil-Tai-Chi aus Yongnian, dem Ursprungsort des Schattenboxens. Meister Yang Zhenhe ist übrigens nicht verwandt mit der Yang-Familie von Yang Luchan. Quelle: Push Hands Hamburg.

Tuishou: Dr. Langhoff mit Meister Yang Zhenhe in HamburgLebenskunst, Lebenspflege, Kampfsport Push Hands Trainer Ausbildung Meisterschaft Push Hands Treffen.

Push Hands Lübeck / Kiel: Professionell ausgerichtete Tuishou-Workshops waren bereits von anfang an integraler Bestandteil der Ausbildung des Tai-Chi-Zentrums Hamburg e. V. (s. dazu die Events in Schleswig-Holstein und die Videos zur Chronik Kiel / Lübeck. Es gibt dabei keinen durchgehenden Push-Hands-Unterricht über die gesamte Zeit sondern tägliche Themen-Blöcke (s. das jeweilige Curriculum im Eventkalender). Offiziell zertifizierte DTB-Abschlüsse sind: Kursleiter/ Übungsleiter, Lehrer, Profi und Ausbilder. Updates folgen. FAQ: Welche ausländischen Organisationen sind deutschlandweit akkrediert? DTB-Datenbank: Rezenision Regionalseite Tai Chi Kiel Lübeck Ausbildung.


* Hinweis Terminologie

Der DTB-Dachverband behandelt "Tuishou" und "Push Hands" wie allgemein üblich als Synonyme. Das heißt: "Tuishou" bedeutet dasselbe wie "Push-Hands". Eine Arbeitsgruppe arbeitet zur Zeit jedoch an einer künftig möglichen Differenzierung. Die innovative These: Mit "Tuishou" sollte man lediglich die Partner-Routinen chinesischer Kampfkünste bezeichnen- de facto also das Tuishou des Taijquan und dabei insbesondere das Yang-Taijiquan, Wu-Taijiquan und eingeschränkt das Chen-Taijiquan. Mit dem übergreifenden Terminus "Push Hands (Pushing Hands)" werden hingegen davon abgrenzend Partner-Formen anderer Kampfkünste bezeichnet - also beispielsweise das "Kakie" des Karate aus Okinawa oder spezielle Partner-Techniken des Aikido, Judo, Jujutsu etc.. Unterschiede zwischen den Systemen gibt es reichlich - aber auch Gemeinsamkeiten - etwa die, daß sie historisch aus chinesischer Kampfkunst stammen.

Die praktische Konsequenz: Gemäß dem "Wudang-Narrativ" der chinesischen Taiji-Dynastien wären "Tuishou-Techniken" den "Pushhands-Techniken" weit überlegen, weil nur erstere auf innerer Kraft basieren. Dieses Urteil ist allerdings weder belegbar noch stichhaltig - ganz im Gegenteil: "Push-Hands" könnte die besseren Strategien enthalten. Ein Argument: Gerade kürzlich hat ein Taiji-Meister, der einen "Mixed-Martial-Arts-Fighter" zum Duell herausforderte, bereits nach wenigen Sekunden eine eindeutige Niederlage erlitten. Also war das Tuishou der inneren Kampfkunst Taijiquan dem Pushhands der externen Kampfkünste klar unterlegen. Quelle: DTB-Artikel "Basic Push Hands").

 

EXKURS

Push-Hands-Ausbilder Dr. Langhoff - 50 Jahre Erfahrung mit Partner-Routinen

DTB-Dachverband bietet Push-Hands-Ausbildungen in ganz DeutschlandDer Autor dieser Info-Seite zum Taiji-Fachbereich "Tuishou (Push Hands)" ist Dr. Stephan Langhoff. Mehr zum Verfasser auf seiner Homepage. Der Artikel ist sowohl für Anfänger als auch an Fortgeschrittene geeignet. Hier erklärt der DTB-Ausbilder, warum er von den "Klebenden Hände" fasziniert ist und wie er das "Händeschieben" in seinen Unterricht integriert hat. Für Dr. Langhoff zählt die Tuishou-Thematik seit fünf Jahrzehnten zu einem wichtigen Schwerpunkt seiner Tätigkeiten. Zu Langhoffs chinesischen Lehrermeistern zählen Tuishou-Meister Fu Zhongwen, sein Sohn Fu Shengyuan und Meister Yang Zhenduo. Dessen Vater, der Altmeister Yang Chengfu gilt vielen als bedeutendster Tuishou-Protagonist. Er verkörperte Zeit seines Lebens die sogenannte "Wudang-Shaolin-Doktrin". Sie besagt, daß die Kampf-Anwendungen der inneren Kampfkunst Taijiquan, also die Tuishou-Partnerübungen unbesiegbar machen, weil die "Qi-Energie" sie allen anderen Kungfu-Stilen überlegen mache. Dr. Langhoff und andere zeigen jedoch mit ihren Forschungsarbeiten auf, daß diese Esoterik-Folklore eine Irrlehre darstellt. Hingegen wird mit dem DTB-Korrektiv ein weitaus besserer Lernerfolg gewährleistet.

Dr. Stephan Langhoff, wird immer wieder zum Thema "Tuishou (Push-Hands, Klebende Hände)" befragt. Dazu zählen: Was ist "Push Hands (chinesisch Tuishou)"? Wozu dienen die Übungen und wie sind die Wirkungen zu erklären? Und: Wie trainiere ich die Partner-Formen richtig und welche der zahlreichen Tuishou-Routinen sollte ich lernen? Dr. Langhoff ist mit seinen 50 Jahren Erfahrung mit östlichen Partnerübungen eine Art Mentor für Ratsuchende in der Sparte "Push-Hands" geworden - u. a. im Bereich "Tuishou-Routinen" und "Yang-Family-Push-Hands-Formen".

Dr. Langhoff hatte bereits 1988 das Tai Chi Zentrum Hamburg gegründet, das seit der Gründung des DTB-Dachverbandes 1996 dessen bundesweites Schulungsinstitut ist. Es trägt seit 1992 das Prüfsiegel des Weiterbildung Hamburg ev.

Dr. Langhoff ist auf seinen Fachgebieten international als Experte bekannt und einschlägig ausgewiesen. Der promovierte Philologe ist Mitbegründer des Sportvereins Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. und leitet diese gemeinnützige Schulungsstätte des DTB-Dachverbandes bereits seit 1989. Die Schule ist als "Hamburger Modell" weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als "Lehrerschmiede" bekannt. Als Ausbilder des DTB-Zentralverbands legt Dr. Langhoff großen Wert auf Tuishou-Grundlagen. Sie besagen, daß die Tuishou-Körperarbeit ein Ausdruck ist für die übergreifende Yin-Yang-Philosophie, derzufolge Weichheit (Segmentierung) und Härte (Verbundenheit) eine harmonische Einheit bilden.

Dr. Langhoff resumiert: Ich bin jetzt 70 geworden unde nach 50 Jahren Beschäftigung mit östlichen Künsten fällt es mir leicht, in der Szene die "Spreu vom Weizen zu trennen" - und die Spreu überwiegt bei weitem. Die öffentliche Darstellung der Foren, Kampfkunst-Boards, Newsletter und "Fachzeitschriften" sind geprägt von romantisch-schwärmerischen Mantras chinesischer Esoterik-Erzählmuster. Entgegen aller Fakten künden solche Heilsversprechungen von Unbesiegbarkeit und dem Primat Innerer Kampfkunst. All diese recht unbedarft und einseitig gestrickten Fundamentalismus-Narrative basieren auf oberflächlichem Spektakel und lassen jeglichen Realismus außer acht. Man erkennt dies u. a. an den Youtube-Clips zur Pushhands-Sparte.

Ich hingegen habe ein für jeden anwendbares, bodenständiges und realistisches Korrektiv etabliert und möchte es stetig weiterentwickeln mit Artikeln, Kursen und modularisierten Schulungen. Mit diesem Engagement möchte ich beitragen zur Demystifizierung und zu einer Versachlichung der bisweilen unnötig erhitzten Debatte. Durch meine Funktionen in Vorständen von Verbänden verfüge ich über einen recht fundierten Einblick in den Anbieter-Markt und ich kann nur dazu raten, stets kritisch zu bleiben. Die Rahmenbedingungen des heutigen Partnerübungen sind etrem künstlich, wobei die Fokussierung in Push-Hands-Kreisen auf ihr Kriterium der "Qi-Energie" ja letztlich eine Sackgasse bildet, die nichts erklärt. Und schlimmer noch: Beides zusammen verhindert eine realistische Einschätzung der eigenen Kompetenz.

DTB-Eventkalender / Planungen / Inhalte

Push-Hands-Treffen 2019: Dalü gemäß Yang Chengfu und Fu Zhongwen

Push-Hands-Treffen 2020: Tuishou-Basics gemäß den Tuishou-DVDs

Push-Hands-Treffen 2021: Tuishou-vertikal, Tuishou-horizontal, Dalü-Varianten.

 

 

 

       

 

 

 

Medien / Presse
Tai Chi Master: Yang Zhenduo

 

Großmeister aus Asien unterrichten Dr. Langhoff

 

Tai Chi Master: Fu Shengyuan

 

Tai-Chi-Meister Fu Zhongwen

 

Chinesische Großmeister unterrichten Dr. Langhoff

 

Taiji-Qigong Meister aus China

Familien-Clans chinesischer Taiji-Qigong-Meister, Lineage, Genealogie/ Stammbäume.