Tuishou (Push Hands) - der Einsatz "innerer Kraft"

Dr. Langhoff unterrichtet Push Hands (Tuishou) deutschlandweitVorweg: Mich haben diejenigen Partner-Übungen östlicher Kampfkünste, die "Innere Kraft" nutzen, seit jeher besonders fasziniert und ich beglückwünsche jeden, dem es ähnlich geht, denn in diesem Bereich der "Martial Arts Internals" verschmelzen Theorie und Praxis in einzigartiger Weise zu einer Ganzheit, die die eigene Lebenswirklichkeit grundlegend zum positiven verändern kann. Die Grundidee hat ihren eigenen unübertrefflichen Charme: Durch Nachgiebigkeit zu siegen und Schaden zu verhindern, ist kein leeres Versprechen sondern eine tiefe Weisheit für all diejenigen, die die Botschaft verstehen können. Man kann die zugrundeliegende Yin-Yang-Philosophie der "Inneren Kraft" in den privaten und beruflichen Alltag einpflegen und mit diesem Resilienz-Training viel für sich und seine Lebensqualität tun. Update 2019-10: Theoretische Grundlagen, praktische Übungen und Kampfkunst-Strategien.

Das Taijiquan, welches ja oft als "Innere Kampfkunst" bezeichnet wird, umfaßt bekanntlich zwei Säulen - zum einen die Tai-Chii-Form und zum anderen die Tuishou-Partnerübungen, um die es hier auf dieser Unterseite gehen soll. Doch auch in den Solo-Formen ist ein Kontrahent implizit stets gegenwärtig. Diese Charakteristik erkennt man u. a. an der englischen Bezeichnung "Chinese Shadow-Boxing (Chinesisches Schattenboxen)". Und aus buddhistisch-taoistischer Anschauung heraus ist Taijiquan ein "Kampf gegen sich selbst" - und der ist bekanntlich schwerer zu gewinnen als gegen äußere Gegner.

Ganz klar: Mit dem spannenden Tuishou-Fachbereich sind wir mittendrin im Zentral-Bereich der "Inneren Kampfkünste" des Taijiquan sowie des Qigong. Dahinter steht eine lange historische Entwicklung mit immer ausgeklügelteren Techniken, Strategien und Trainingsmethoden, die sich orientierten an einem einzigen Ziel: Den Sieg über den Gegner. Dies hat der Schwertmeister M. Musashi treffend dargelegt in seinem "Buch der fünf Ringe". Vieles davon, so meine sino-japanischen Forschungen geht zurück auf chinesische Wushu-Entwicklungen und letztlich den Chan-Buddhismus.

Tuishou (Push Hands) Region Hannover: Push-Hands-Treffen des DTB-Dachverbandes

Eine Chronik über die bislang 80 Meetings wird erstellt. Sie beschreibt eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Alle Veranstaltungen bestehen aus modularisiertem Block-Unterricht.

Tuishou

Die unterschiedlichen Taijiquan-Stilrichtungen gliedern sich bekanntlich in die fünf Hauptstile der Taiji-Dynastien Yang, Chen, Wu, Wu-Hao und Sun. Eine gemeinsame Klammer bilden die Tuishou-Routinen, denn "Innere Kampfkunst" basiert auf der Idee eines Kontrahenten und das Training auf einem Gegenüber, der hilft, den eigenen Lernfortschritt einzuschätzen.

Der Yang-Stil ist weltweit am bekanntesten und dadurch sind auch die Tuishou-Routinen, die auf Yang Chengfu zurückgehen, weit verbreitet. Sie folgen den Taijiquan-Prinzipien, wie sie bereits in den "Tai-Chi-Klassikern" beschrieben werden. Allerdings gibt es auch Tuishou-Routinen des Chen-Familien-Taijiquan. Da es vielen als "originales Taijiquan" gilt, erfreut sich auch das Tuishou des Chen-Stils einer beachtlichen Beliebtheit. Um so größer der Schock, als im Jahre 2000 auf einem Push-Hands-Tournament in Chenjiagou ausgerechnet die Chen-Meister besiegt wurden. Der Champion hieß Mario Napoli, kam aus New York und hatte bei einem Cheng-Manching-Schüler das Yang-Taijiquan-Push-Hands erlernt. Die Blamage, daß somit Yang-Stil gegen Chen-Stil gewonnen hatte, war die eine Sache - die viel grundsätzlichere Ebene erkennt man, wenn man den Video-Mitschnitt analysiert: Es wurde Kraft gegen Kraft gesetzt - und zwar so eindeutig und klar, daß es auch Laien nicht verborgen bleibt.

In der Community überbieten sich "Experten" mit Erklärungen - das belegen beispielsweise die überbordenden Blog-Posts in den Social Media. Das Narrativ ihres "Gesundbetens" von "Kraft gegen Kraft" ist absurd: Die chinesische Regierung ist schuld und ihre Turnier-Regeln! Richtig ist: Natürlich bestimmt das Regelement grundsätzlich im Kampfsport die Taktiken und Stategien der Kontrahenten. Doch immer bleibt Raum für Nachgiebigkeit gemäß den Klassischen Schriften. Das Chengjiagou-Tournament ist ein Tuishou-Armutszeugnis und erweist jedem das niedrige Niveau in der Szene einschließlich der chinesischen Chen-Stil-Protagonisten!

Push Hands als Königsweg - aber wofür?

Vielen Praktizierenden des Tuishou (Pushhands) gilt ihre Kampf-Disziplin als ein "Königsweg zur Unbesiegbarkeit". Diese typischerweise primär von chinesischen Tai-Chi-Meistern propagierte Sehweise beruht auf dem "Qi-Mantra" der Taijiquan-Klassiker und ihres Haupt-Protagonisten Yang Chengfu. Ein Großteil der Praktizierenden liebt offenbar diesen magisch-mystischen Nimbus und kann sich nichts Schöneres vorstellen.

Ich hingegen kritisiere diese "gefühlten Fakten" als unzureichend und sogar ungeeignet für die eigene Entwicklung zu einer innerlich gefestigten und unabhängigen Persönlichkeit. Meine Zweifel mögen für manchen eine ärgerliche Spaßbremse darstellen, aber sie haben wesentlich mehr Substanz als die überbordenden quasi-religiösen Erzählmuster der "orthodoxen Tuishou-Community", die es vorziehen, sich auf Fantasien und Legenden der "Wudang-Shaolin-Doktrin" zu stützen.

Für mich sind innere Kampfkünste (von denen es ja viel mehr gibt als Taijiquan) der Königsweg dazu, die Dinge zu sehen, wie sie sind - ganz nüchtern jenseits allen Wunschdenkens. Ich rate jedem ernsthaft Interessierten, einen Blick hinter die romantischen Wushu-Kulissen zu werfen und sich einmal detaillierter mit dem spannenden Bereich zu befassen, der als grundlegend für "Chinese Martial Arts Internals" gilt.

Tuishou.Treffen (Push-Hands-Treffen)

Wohl jeder Taiji-Praktizierende war schon einmal auf Treffen oder kennt Video-Mitschnitte solcher Events. Ich persönlich habe zu diesem Bereich sehr gemischte Gefühle, weil ich die Idee solcher Veranstaltungen grundsätzlich begrüße und weil ich zugleich deren "politische Korrektheit" zutiefst ablehne. Heilsbringer und Lobbyisten sind vereint in dem Bemühen, "angestrengt wegzublicken" von allem, was ihre Esoterik-Romantik bedrohen könnte. Das gängige Herunterdeuteln von Kampfkunst-Aspekten macht "Push-Hands-Treffen" dieser Art oft genug zu einer lächerlichen Farce, an der sich viele gar nicht erst beteiligen.

Tuishou (Push Hands) Lernen - die Suche nach dem passenden Lehrer

Doch auf dem Weg zum Erwerb dieser "Soft Skills" gilt es, die vielen Sackgassen zu vermeiden. Und manchem mag es zur Orientierung dienen, daß ich über die Lehren meiner chinesischen Push-Hands-Meister hinausgegangen bin - ich habe mich befreit von ihrem Esoterik-Ballast, der mit den Standards westlicher Erwachsenenbildung unvereinbar ist. Dies macht den Lernerfolg ungleich größer

Wer sich im Internet über den Fachbegriff "Tuishou" bzw. das "Push-Hands" informieren möchte, sollte nicht alles für bare Münze nehmen, was er dort an Texten und Video-Clips geboten bekommt. In dem umfangreichen Spektrum der unterschiedlichen Meinungen findet sich z. B. vieles, was einem Faktencheck nicht standhält, weil es sich um eine "Glaubenssache" handelt.

Neben dieser schlechten Nachricht gleich die gute: Ich biete zur Beratung gern meine Expertise, die aus mittlerweile fünfzig-jähriger Beschäftigung mit dem Thema "Partnerübungen in östlichen Künsten" erwachsen ist. Meine Kenntnisse, zu denen auch zahlreiche interne "Insider-Infos" gehören, speisen sich aus diversen Quellen, die ich u. a. hier detailliert beschrieben habe: Push Hands (Tuishou).

Ich rate als ersten Schritt zu einer Grundsatz-Entscheidung zwischen "Glauben Müssen" (Heilslehren und Lobbyisten-Handelsware) und "Wissen Wollen" (wissenschaftliche Forschung und Lehre).

Wenn es also eine grundsätzliche Zweiteilung gibt zwischen nüchternen, belegbaren Fakten einerseits und den geschönten "gefühlten Fakten" andererseits, so sollte jeder zwar seinem "Bauchgefühl" folgen - aber gleichzeitig auch die Konsequenzen bedenken - u. a. hinsichtlich des Lernerfolgs und der Lernkontrolle.

Ich rate zum Faktencheck, weil nur er eine realistische Überprüfung der eigenen Kompetenzen sichert - und dies sollte ja vernünftigerweise stets im Vordergrund stehen. Das Leben ist doch viel zu kurz, um es mit Illusionen zu verplempern, die uns von Heilslehren und Lobby-Verbänden angedient werden.

Tuishou (Push Hands) richtig lernen und lehren

Tuishou / Push Hands: Richtig lernen und lehren - Dr. Langhoff informiertWas ich an dem konkreten Ausführen der Partner-Routinen kritisiere, habe ich ausführlich mehrfach an anderen Stellen beschrieben. Ich halte meine Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens" für deutlich angemessener, da sie mit ihrem "Blick über den Tellerrand" grundlegende Sackgassen vermeiden hilft und ohne den esoterischen Qi-Begriff auskommt. Meine Schüler bilden eine "Community mit Weitblick". Meine DTB-Schule, das Tai Chi Zentrum Hamburg ev ist über die Jahrzehnte zu einer internationalen "Lehrer-Schmiede" avanciert. Ich rate ab von sogenannten "traditionellen Ansätzen" und habe auch dafür meine Grüne mehrfach dargelegt. Besonders lächerlich finde ich all die Tuishou-Konzepte chinesischer Meister, bei denen der Schüler "mitspielt" und sich pushen läßt - oder sich sogar selbst adrückt. Wahrer Fortschritt kann sich so natürlich nicht einstellen. Gleiches gilt für das ganze Spektrum von Show-Spektakeln mit "Chi-Tests" und Tricksereien.

Update: ZPP-Leitfaden-Änderung 2021

Partner-Übungen des Tai Chi Chuan sind nun Bestandteil des Kriterien-Katalogs des GKV-Spitzenverbandes für Anbieter von Krankenkassen-Kursen. Auch eine bestandene Prüfung ist jetzt zwingende Voraussetzung. Der DTB-Bundesverband hat sich bereits im Vorweg deutschland-weit Standardisierte ZPP-Konzepte anerkennen lassen - für Tai Chi Chuan und auch für Qigong. Stundenbilder veranschaulichen Pädagogik (Methodik und Didaktik) sowie psychologische Aspekte. Für die Verhaltensprävention eignet sich das "Händeschieben" optimal: Grundlagenforschung und klinische Studien belegen in vielen Bereichen positive Auswirkungen. Die freien Stundenverlaufspläne (ZPP-Stundenbilder) kann jeder Lehrer individuell nutzen. Download: Hannover: Ausbildungen mit ZPP-Zulassung. Anleitung ZPP-Zulassung hier Kassel: ZPP-Ausbildung Tai Chi Qigong.

Video-Anleitung: ZPP-Zulassung

Das ZPP-Zertifikat "Dt. Standard Prävention" ist begehrt, denn es bringt Lehrern viele Vorteile. Doch viele tun sich schwer mit der Beantragung und sind auf der Suche nach einer einfachen Kurz-Anleitung - und genau die gibt es: Ich zeige Ihnen hier mit einem erprobten 5-Step-Howto, wie man das Prüfsiegel "Dt. Standard Prävention für Krankenkassen-Kurse beantragt. All das ist kostenlos und umfaßt Kurse für Taijiquan, Qigong und Pushhands-Partnerübungen. Als DTB-Vorstand und langjähriger Fachberater von Krankenkassen habe ich ein optimales Prozedere entwickelt - die ZPP hat noch keinen der Absolventen meiner Schule (viele hunderte) abgelehnt. Die Konzepte umfassen Taijiquan, Qigong und Pushhands-Partnerübungen. Quelle: ZPP-Prüfsiegel für Qigong, Pushhands, Taijiquan.

Tuishou (Push Hands) und Solo-Form - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Hilfreich ist in jedem Fall zunächst eine einführende sachliche Beschreibung des Themas. Dazu gehört auch die Kenntnis der wichtigsten Synonyme wie "Händeschieben" und "Klebende Hände".

Man kann die Zwei-Mann-Routinen unter ganz verschiedenen Aspekten praktizieren: Als Gesundheitsübung, als Kampfsport und als Meditation in Bewegung. Dies gilt auch für die Solo-Form. Beide Disziplinen können sich gut gegenseitig ergänzen, denn jeder der beiden Bereiche hat Ebenen, die dem anderen fehlen.

Tuishou-Partner-Routinen und die Solo-Form sollte man deshalb stets zusammen betrachten, denn so lassen sich beide Sparten besser verstehen. Viele sagen in meinen Kursen, daß sie durch de Push-Hands-Anwendungen mit Partner, den Sinn der einzelnen Bewegungen der Solo-Form besser verstehen können. Das ist in der Tat ein großer Vorteil besonders für Menschen, die ansonsten keinerlei Kampfsport-Hintergrund haben und die Taiji-Form aus gesundheitlichen oder meditativen Gründen praktizieren.

Ein wichtiger Unterschied: Tuishou bildet anerkanntermaßen die grundlegende Partner-Übung des Taijiquan und folgt dadurch anderen Vorgaben als die Taiji-Soloform, die ja ohne Partner in festgelegtem Ablauf und in der Regel gleichmäßig langsam ausgeführt wird. Ich habe eine Lehr-DVD erstellt, auf der jede Stellung der Yang-Stil-Langform als Selbstverteidigung demonstriert wird. Beim Tuishou ist die Geschwindigkeit variabel und für den Kontrahenten nicht vorhersehbar. Diese Strategie setzt voraus, daß die Bewegungsmuster automatisiert und unverzögert abrufbar sind.

Wie bei der Solo-Form gibt es auch beim Tuishou festgelegte Abläufe bzw. Muster wie beispielsweise horizontales Kreisen und vertikales Kreisen. Sie können links und rechts ausgeführt werden und in geänderter Fußstellung. Zudem können alle Bewegungsschleifen mit oder ohne Schritte ausgeführt werden. Auch gibt es, beispielsweise beim Dalü (großes Ziehen), auch komplexere Schrittfolgen in die Diagonalen.

Eine wichtige Gemeinsamkeit der Partner-Routinen mit der Solo-Form ist die Beachtung der Tai-Chi-Prinzpien, wenngleich naturgemäß der jeweilige Fokus unterschiedlich sein muß.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, daß es sowohl Wettbewerbe gibt für die Solo-Form und für die Partner-Formen. Für letztere gibt es Turnier-Reglements, die sich nicht an Kampfkunst sondern an Kampfsport ausrichten und natürlich je nach Veranstalter unterschiedlich sein können.

Push-Hands-DVDs zum Selbststudium und für Lehrerausbildung

Tuishou lernen: Dr. Langhoffs Push-Hands-DVDs für Selbststudium und TraininerausbildungPush-Hands-Üben ist insbesondere dann schwierig, wenn man keinen Trainingspartner hat. Dann sind Dr. Langhoffs Tuishou-DVDs eine großartige Hilfe. Doch viele fragen zunächst ungläubig: Kann man Taijiquan-Partnerübungen wie Push Hands überhaupt zuhause erlernen - und dann sogar noch ohne einen Partner als "Kontrahenten"? Nun, dies ist nicht ganz leicht aber keinesfalls unmöglich, denn je besser die Bewegungen eingeschliffen sind, desto besser klappt es später im Präsenz-Unterricht. Man ist dann zudem viel entspannter und diese "Sung-Entspannung" ist ja eine Voraussetzung für den Fajin-Krafteinsatz bei den Tuishou-Bewegungsschleifen.  Die Push-Hands-Lehrvideos sind als offizielle Lehrmittel für Lehrerausbildung vom DTB-Zentralverband anerkannt. Ein Großteil der Lektionen ist kostenfrei downloadbar auf der Verbands-Homepage. Vermittelt wird das gesamte DTB-Curriculum einschließlich Fajin (Explosivkraft) und Dalü (das große Ziehen). Nach dem Heimstudium kann man dann das Pushing-Hands auf den Präsenz-Seminaren mit wechselnden Partnern verfeinern und und im Laufe der Zeit die nötige Routine erlangen. Die Treffen sind als DTB-Lizenzverlängerung bundesweit anerkannt. Terminkalender hier Kursleiter-Ausbildung Hamburg. Unterrichtet wird das weitverbreitete Yang-Stil-Tuishou (s. Push-Hands-Ausbildung). Bemerkenswert: Die Push-Hands-Methodik des DTB-Ausbilders kommt ganz ohne Qi-Esoterik aus und nutzt die Erkenntnisse der modernen Faszien-Forschung. Quelle: Artikel "Tuishou lernen: Dr. Langhoffs Push-Hands-DVDs für Selbststudium und Traininerausbildung".

Tai-Ch-Anwendungen - die Solo-Form als Selbstverteidigung - Demo-DVD mit Dr. Stephan Langhoff

Tai Chi Chuan ist eine der weichen Kampfsportarten und damit besonders attraktiv für Menschen, die erst in späterem Alter ins Training einsteigen und moderat trainieren möchten.

Ich selber habe ja im Alter von 20 Jahren mit dem Wado-Ryu-Karate begonnen, welches auch zahlreiche "weiche Elemente" enthält aufgrund seiner engen historischen Bezüge zu inneren chinesischen Kampfkünsten. Siehe meine Ausführungen zum Shindo Yoshin Ryu Jujutsu von Y. Akiyama.

 

Tuishou (Push Hands) und andere Kampfkünste - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Unter Tuishou-Anhängern werden seit Jahrzehnten erhitzte Debatten geführt. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der behaupteten Einzigartigkeit des Taijiquan als "beste Innere Kampfkunst" (s. das "Wudang-Shaolin-Dogma" der chinesischen Familien-Dynastien). Daß Taiji-Meister oft genug von Shaolin-Protagonisten besiegt wurden, bringt in der Szene allerdings niemanden zum Nachdenken - zu verlockend sind ihre Legenden der Esoterik-Folklore.

Dabei gehört auch das Szene-Mantra, daß Tuishou eigentlich eine Domaine des Chen-Stils sei und der Chen-Stil die innere Kampfkunst in Reinkultur abbilde.

Ich persönlich interessiere mich viel mehr für Bezüge des Tuishou zu anderen Kampfkünsten, insbesondere zu japanischen Formen wie Aikido, Judo, Jujutsu etc. Meinen Forschungen und Recherchen zufolge existieren in den anderen Kampfkünsten vergleichbare "Internals". Das haben mir mehrere Experten bestätigt. Auch halte ich den Chen-Stil gar nicht für Taijiquan - ganz wie der berühmte Forscher Wu Tunan.

Tuishou (Push Hands) Chronik Lübeck Kiel

Push Hands Lübeck / Kiel: Professionell ausgerichtete Tuishou-Workshops waren bereits von anfang an integraler Bestandteil der Ausbildung des Tai-Chi-Zentrums Hamburg e. V. (s. dazu die Events in Schleswig-Holstein und die Videos zur Chronik Kiel / Lübeck. Es gibt dabei keinen durchgehenden Push-Hands-Unterricht über die gesamte Zeit sondern tägliche Themen-Blöcke (s. das jeweilige Curriculum im Eventkalender). Offiziell zertifizierte DTB-Abschlüsse sind: Kursleiter/ Übungsleiter, Lehrer, Profi und Ausbilder. Updates folgen. FAQ: Welche ausländischen Organisationen sind deutschlandweit akkrediert? DTB-Datenbank: Rezenision Regionalseite Tai Chi Kiel Lübeck Ausbildung.

 

Tuishou (Push Hands) - weiterführende Links

Tuishou-Pushhands-Ausbildung

Tuishou-Pushhands-Ausbildung

Yang-Stil-Tuishou / Push hands

Push -Hands-DVDs

Push-Hands, Sung und Fajin

 

Medien / Presse
Tai Chi Master: Yang Zhenduo

 

Großmeister aus Asien unterrichten Dr. Langhoff

 

Tai Chi Master: Fu Shengyuan

 

Tai-Chi-Meister Fu Zhongwen

 

Chinesische Großmeister unterrichten Dr. Langhoff

 

Taiji-Qigong Meister aus China

Familien-Clans chinesischer Taiji-Qigong-Meister, Lineage, Genealogie/ Stammbäume.